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Koninklijke Fanfare de Kempenzonen Tielen vzw
De Kempenzonen danken allen Sponsoren
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Historie

Am 22 September 1878 unterzeichnete der Pionier der “Kempenzonen” die Geschäftsordnung. Dieser Tag wird als offizieller Gründungstag angesehen.


 

Die Pioniergruppe hatte es bestimmt nicht einfach die nötigen finanziellen Mittel für die Anschaffung von Instrumenten und Ausstattungen zu beschaffen. Mit dem hartnäckigen Durchsetzungsvermögen wurde der Musikverein aus Tielen aufgebaut. Eine nicht unwichtige Einnahmequelle war in den ersten siebzig Jahren die Schauspielabteilung. Auch eine Unterabteilung der „Kempenzonen“. Durch die Musikbegeisterung war der Musikverein aus Tielen stets ein gern gesehener Gast in den umliegenden Dörfern und deren Festivitäten.

Die „Kempenzonen“ konnten stets auf eine große Fangemeinde zurückgreifen. In den letzten zehn Jahren wurden viele ausländischen Konzertreisen unternommen z. B. Spanien, Finnland, die ehemalige DDR, die Niederlande, England und Deutschland standen auf der Agenda. Häufig stand dabei auch der Wettbewerb im Vordergrund.

Vergnügen suchte und fand der Musikverein auch an Vereinsmitgliedsfeiern, Sangria-Umtrünke sowie Musikmärsche durchs Dorf und andere Ortschaften.

Die „Kempenzonen“ sind genau so wie andere Musikvereine vom ständigen Musikantenwechsel betroffen. Eine Tatsache mit der unsere Dirigenten (16 bis dato) zu kämpfen hatten. In den Anfängen waren die Dirigenten bessere Musikanten oder Schullehrer mit musikalischem Verständnis. Dies änderte sich erst Mitte der 70er Jahre durch die Verpflichtung von ausgebildeten Dirigenten.

In den 60er Jahren wurde aufgrund eines regen Interesses eine Drumband gegründet. Viele Städte und Dörfer gründeten ebenfalls Drumbands.

In den 70er Jahren wurde Eddy Avonds als Dirigent verpflichtet. In den 20 glorreichen Jahren (1976-1995) war dieser Dirigent aus Tielen die dynamische Kraft, der Architekt der unseren Verein in eine Musikgemeinschaft mit „Standing“ änderte.

Durch sein analytisches Denken erkannte er ziemlich schnell die festgefahrene musikalische Struktur im Verein. Sein Verdienst war das Verbessern der Qualität und Quantität beim Musikantenpotenzial, Gründung eines “Anfänger”-Orchesters, der Ausbau vom Instrumentarium und das musikalische Ansehen im In- und Ausland. Er konnte sich auf die Unterstützung des gesamten Vorstandes inkl. des Jugend-Vorstandes (1980) verlassen.

Während seiner Dirigentenzeit arbeitete Rudy Van der Veken (1981-1994) am Ausbau des Schlagzeugorchesters. Musikcamps, musikalische Ausstrahlung durch Wettbewerbserfolge und Radioaufnahmen (BRT) und professionelle Jugendarbeit waren Faktoren für die Anziehungskraft der Jugend.

Nach Eddy und Rudy konnten Erwin Pallemans und Jan Van Hove (Brass Band) und Jan Moons (Schlagzeugorchester) die musikalische Hochkonjunktur stabil halten. Der ehemalige und leider verstorbene Präsident Joris Theeuws war zu Recht stolz, auf die Musikgemeinschaft aus Tielen und seinen Orchestern: “Brass Band De Kempenzonen” u.L.v. Raf Van Looveren, “Jugend Brass Band De Kempenzonen” u.L.v. Jeroen Corneillie und das “Drumteam” u.L.v. Marc Nuyts.

Mit musikalischer Erziehung und Begleitung, ein modernes Management und sympathische Menschen im Hindergrund, sind die „Kempenzonen“ bereit für neue Herausforderungen.

Anlässlich des 120jährigen Bestehens wurde 1998 durch Marc Nuyts die Geschichte veröffentlicht. Das Buch bekam den Titel “Fanfare De Kempenzonen... het muzikale hart van Tielen”. (Musikverein De Kempenzonen ... das musikalische Herz von Tielen) In den 250 Seiten wurden durch Text und ca. 150 Bilder folgendes abgehandelt: die Entstehung, die verschiedenen Vorstände, die musikalischen Aspekte, die Schauspielabteilung, die Jugendensembles, Ehrenvereinsmitglieder und die helfenden Hände auf die der Verein nicht verzichten kann, Fahnen und Kostümierung, “Kempenzonen” in Feststimmung, „Kempenzonen“ als sozialer-kultureller Verein und Wissenswertes.

 

 

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